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Flächensuche

Die Flächensuche stellt stellt bei der Ausbildung von Rettungshunden und im Einsatz so etwas wie das Arbeitspferd bei der Vermisstensuche dar. Weit über 90% der durchgeführten Suchen sind Flächensuchen (s. a. Abb., bezogen nur auf die Einsätze). Die Suche nach vermissten Kindern, dementen oder suizidgefährdeten Personen ist in den meisten Fällen der Grund für eine Alarmierung.

Rettungshund Lucy in
        Wartestellung

Lucy in Wartestellung

Eine guttrainierte Rettungshundestaffel kann mit verhältnismäßig geringem Aufwand große Flächen in kurzer Zeit absuchen, und dies zuverlässig auch bei widrigen Wetterbedingungen, bei Nacht sowie in unzugänglichem und gefährlichem Gelände.

Einsatzstatistik Rettungshunde

Einsatz-Statistik (Quelle: www.brh.info)

Für die Flächensuche eignet sich eigentlich jeder Hund, mit gewissen Einschränkungen vielleicht bei den kurznasig gezüchteten Rassen, wie den Boxern, und zu schweren, großen oder auch zu kleinen Hunden. Denn verletzt sich ein Hund im Gelände, muss er u. U. zurückgetragen werden, und deshalb sollte ein Hund nicht zu schwer sein. Zu kleine Hunde haben in weitläufigen oder schwer zugänglichen, mit dichtem Unterholz zugewachsenen Gebieten Nachteile gegenüber den größeren Rassen (s. a. Abb.). Aber auch das ist letztendlich individuell von Hund zu Hund verschieden.

Rassen bei der Arbeit mit Rettungshunden

Hunderassen-Statistik bei der Rettungshunde-Arbeit (Quelle: www.brh.info)