Ausbildung Flächensuche

Die Ausbildung Flächensuche stellt bei der Ausbildung von Rettungshunden und im Einsatz so etwas wie das Arbeitspferd bei der Vermisstensuche dar. Weit über 90% der durchgeführten Suchen sind Flächensuchen (s. a. Abb., bezogen nur auf die Einsätze). Die Suche nach vermissten Kindern, dementen oder suizidgefährdeten Personen ist in den meisten Fällen der Grund für eine Alarmierung.

RH2 Flächenprüfung: Anja mit SusiRettungshunde Lemwerder: Anja mit Susi in der RH2-Pruefung 2013

Eine guttrainierte Rettungshundestaffel kann mit verhältnismäßig geringem Aufwand große Flächen in kurzer Zeit absuchen, und dies zuverlässig auch bei widrigen Wetterbedingungen, bei Nacht sowie in unzugänglichem und gefährlichem Gelände.

Statistik der RettungshundeeinsätzeEinsatz-Statistik (Quelle: www.brh.info)

Für die Flächensuche eignet sich eigentlich jeder Hund, mit gewissen Einschränkungen vielleicht bei den kurznasig gezüchteten Rassen, wie den Boxern, und zu schweren, großen oder auch zu kleinen Hunden. Denn verletzt sich ein Hund im Gelände, muss er u. U. zurückgetragen werden, und deshalb sollte ein Hund nicht zu schwer sein. Zu kleine Hunde haben in weitläufigen oder schwer zugänglichen, mit dichtem Unterholz zugewachsenen Gebieten Nachteile gegenüber den größeren Rassen (s. a. Abb.). Aber auch das ist letztendlich individuell von Hund zu Hund verschieden.

Hunderassenstatistik dei der RettungshundearbeitHunderassen-Statistik bei der Rettungshunde-Arbeit (Quelle: www.brh.info)