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Mantrailing

Bei der Ausbildung zum Mantrailing wird die Suche nach einer bestimmten Person anhand eines Geruchsstoffs trainiert. Dabei wird der Hund an einer Stelle angesetzt, von der man weiß bzw. vermutet, dass die Person dort zuletzt gewesen ist, so dass der Hund die Trail von dort aus bis zur Person verfolgen kann.

Annemarie mit Lotta bei der Ausbildung zum Mantrailing

Annemarie mit Lotta bei der Ausbildung zum Mantrailing

Worin besteht der Unterschied zwischen Mantrailing und Fährten?

Beim Fährten orientiert sich der Hund vorrangig an den Bodenverletzungen, die durch das Gehen auf Gras, Erde, Laub etc. entstehen. Dem Hund wird kein Geruchsartikel gegeben, der Beginn der Fährte ist deutlich gekennzeichnet, die Fährte verläuft in der Regel nicht über steinigen Boden oder Asphalt, weil dort keine Bodenverletzungen entstehen können.
Beim Trailen spielen die Bodenverletzungen eine untergeordnete Rolle, weil der Hund sich an den Geruchspartikeln orientiert, die jedes Säugetier ständig abstößt. Daher kann eine Trail auch über Asphalt oder Beton etc. führen, ohne dass das für den Hund ein ernstes Problem wäre. Die Geruchspartikel, die jeder Mensch abstößt, sind übrigens - wie auch der Fingerabdruck - für jeden Menschen einzigartig, d.h. keine zwei Personen riechen genau gleich. So kann der Hund eine bestimmte Person und deren Weg eindeutig bestimmen und verfolgen - sogar durch eine belebte Fußgängerzone hindurch.
(Quelle: Mantrailing-Mania).

Die zum Teil spektakulären Erfolge in der letzten Zeit führen in Deutschland zu einer zunehmenden Akzeptanz des Mantrailings auch bei den ursprünglich skeptisch eingestellten Einsatzverantwortlichen von Polizei und Feuerwehr.
(s.a. Werbung für das Mantrailing)